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Seitlich kippen und liegenbleiben

Auch wenn es harzt, ich freue mich auf den Moment, in dem ich mich fallenlassen und seitlich in die ineinander verschwimmenden Tage zwischen Weihnachten und Neujahr kippen kann. Erst mal liegenbleiben und 2023 noch etwas 2023 seinlassen, während man noch nicht vollständig an das anstehende, neue Jahr denken muss.

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I wett i hett e Vogel

Meine wachsende Begeisterung für Vögel hat mich dazu verleitet, wieder mal etwas in diesem Internet zu bestellen: Ein Vogelhaus mit Webcam – die Kamera ist mit einer Datenbank verbunden und dank einer cleveren KI im Hintergrund, werden die Vögel, die die Futterstelle anfliegen, erkannt.

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Aufgewacht!

Der Tannenbaum in der Wohnzimmerecke verliert langsam, aber sicher seine Nadeln und der Weihnachtsschmuck glitzert einem grell entgegen. Das eigene Spiegelbild in den Christbaumkugeln ruft nicht mehr die Erinnerung an fröhliche Abende im Kreise der Liebsten hervor, sondern mahnt, dass es an der Zeit wäre, Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen den fett- und kalorienreichen Festtagsspeisen vorzuziehen.

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Die Welle ist gebrochen!

War es das jetzt mit dieser Pandemie? Es wäre uns zu gönnen. Dennoch beschleicht mich die leise Ahnung, dass uns die aktuelle «Vogel-Strauss-Taktik» demnächst wieder einholen wird. Ich fürchte mich weniger vor einer neuen Virusvariante, auch wenn der Versuch, in der aktuellen Lage gesund zu bleiben, anstrengender als auch schon ist.

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«D'Nase»

Kennen Sie das Lied «D’Nase» von Mani Matter? Die tragisch-komische Geschichte eines Mannes mit zu langer Nase, der nach einer Kürzung ebendieser, sein Leben beim Überqueren der Strasse lässt, da ihm seine neue, kurze Nase nicht mehr die Richtung weist? Meine Nase beschäftigte mich die letzten Wochen über alle Massen.

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2022: hobby- und lösungslos

Ich bin übersättigt von den sich stets wieder aufs neue übertrumpfenden Bad News und die immer wieder ob neuen Banalitäten aufschäumenden Empörungswellen bringen mich zur Verzweiflung. Ich mag an meinem Feierabend nicht mehr über richtigen oder falschen Feminismus nachdenken, meine Gedanken um «cultural appropriation» kreisen lassen oder durch die neusten Schreckensbilder aus der Ukraine scrollen.

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Ablenkungsfreier Ferienalltag

Woher also das plötzliche Bedürfnis, all meine Zelte in meiner Heimat abzubrechen und auf eine Insel in den Niederlanden zu fliehen? Es beschleicht mich das Gefühl, dass die Magie dieser Ferien vielleicht nicht ganz so stark mit den wunderschönen Sonnenuntergängen, dem Wind über den Dünen und den malerischen Polderlandschaften Nordhollands verbunden ist, als ich mir eingestehe.

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