Nun bin ich 39 und quasi über Nacht hat mein Unterbewusstsein beschlossen, dass es jetzt langsam, aber sicher an der Zeit wäre, sich mal intensiver mit der fortschreitenden Anzahl an Jahresringen auseinander zu setzen. Mein Selbstbild hat sich verändert. Mit «forever 21» ist spätestens beim ersten Blick in den Spiegel Schluss und dass mich im Alltag vermehrt «Gleichaltrige» mit einem höflichen «Sie» ansprechen, kann ich nicht mehr ignorieren. Im Alltag ertappe ich meine innere Stimme des Öfteren, wie sie mir zuraunt: «Hey, mit fast 40 brauchst du dir das nicht mehr gefallen zu lassen!» und ich merke, wie ich langsam, aber sicher «gesellschaftsuntauglich» werde.